Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Sportwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover wollen die verhärteten Fronten zwischen Ultras, Vereinen und Polizei aufbrechen und helfen, die Eskalation von Fangewalt zu verhindern. „KoFaS“ – dieses Kürzel steht offiziell für die „Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit“, die unter der Leitung des Fanforschers und Sportsoziologen Prof. Gunter A. Pilz im vergangenen Jahr ihre Arbeit aufgenommen hat.

Ziel der KoFaS ist die Förderung der Gewaltprävention im und durch Sport. Hierzu gehören zentral die Verbesserung des Dialogs zwischen Fans, Vereinen, Verbänden und Polizei sowie die Untersuchung der präventiven Potenziale des Sports als Mittel zur Gewaltprävention. Die KoFaS ist bundesweit die erste Einrichtung an einer Universität, die sich mit der Frage der Qualität der Gewaltprävention im und durch Sport beschäftigt.

Am heutigen Montag hat die Gruppe ihre Zwischenbilanz während einer Pressekonferenz in Hannover präsentiert. Neben der Berichterstattung über das weitreichende Partnernetzwerk von KoFaS wurde über das Konzept für den 1. FC Köln berichtet, das die derzeit bestehenden Konflikte zwischen Verein und Fangruppen lösen soll. 

Weitere Infos unter: www.sportwiss.uni-hannover.de/kofas

Straftaten bei Bundesligaspielen nach Art der Straftat 2011/12
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