Dank Pier-Michel Lassoga kann die Bundesligauhr des HSV weiterlaufen. Der Hamburger hat sein Team beim Rückspiel bereits in der 14. Minute per Kopfballtor in Führung gebracht. Der HSV spielte anfangs der Partie deutlich besser als noch im Hinspiel und tankte durch das Tor sicherlich auch eine Menge Selbstvertrauen. Doch trotzdem kann man nicht sagen, dass die Hamburger den Fürthern überlegen waren, denn nach dem Ausgleich durch Fürstner (59.) ging es fast nur noch auf das Hamburger Tor.

Glück und Pech im Fußball

Doch Fürth gelang es nicht den Ball ein zweites mal einzuschieben und so blieb es am Ende, nicht zuletzt durch Hamburgs starken Keeper Drobny, beim 1:1, worüber sich die Hanseaten am Ende glücklich schätzen konnten. Der Klassenerhalt war geschafft. Doch trotzt großer Freude blieben viele Spieler am Boden und warfen dadurch die Frage auf, wie es mit dem HSV weiter gehen solle. "Jedem in der Mannschaft ist bewusst, dass wir eine ganz schwache Saison gespielt haben", so Arslan. "Ich bin fest davon überzeugt, dass der HSV noch so eine Saison nicht überleben wird", kommentierte Verteidiger Heiko Westermann und betonte auch, dass er diese Saison auf keinen Fall schön reden wolle. Fest steht jedoch, dass es das wohl wichtigste 1:1 in der Vereinsgeschichte des HSV war. 

"Wir waren in beiden Spielen das bessere Team und können erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen. Aber das Leben ist nicht fair", meinte Fürths Torwart Wolfgang Hesl, der sich wie alle anderen Spieler auch über einen Aufstieg gefreut hätte. Fürths Trainer Kramer ärgert sich über Torschütze Lassoga: "Der wiegt über 90 Kilo und sucht, egal ob er berührt wird oder nicht, den Bodenkontakt." 

Am Ende kann man sagen, dass der HSV diese Saison sehr viel Glück hatte und sich über den gerade so geglückten Klassenerhalt freuen kann. Ebenfalls einig ist man sich beim HSV, dass es so nächste Saison nicht weitergehen kann!